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Manchmal kommt doch mehr als gedacht

Gemäss SIA 261, Abs. 4.4.1.1 ist als Bemessungswasserstand der maximal auftretende Wasserdruck während der Nutzung des Gebäudes anzusetzen: "Zur Festlegung des Wasserdrucks müssen die hydrogeologischen Verhältnisse, die Wasserspiegelschwankungen und die Wirkung baulicher Eingriffe auf das Grundwasserregime bekannt sein."

Bei unserem Projekt in Bern, Lorrainestrasse ist die Aare nur 100m Luftlinie 25m tiefer. Auf Grund des Kalkgesteins sammelt sich jedoch das Wasser bei starken Regenfällen und erzeugt somit in einer sonst trockenen Baugrube zeitweise aufstehendes Sicherwasser.

In Biel beim Neubau des Headquarters der Unternehmung Swatch stieg der maximale Wasserspiegel sogar zweitweise über das Flussniveau, da das Wasser nicht schneller ablaufen konnte. Das gesamte dritte und 75% des zweiten Untergeschosses wurde so während der Bauphase im Mai geflutet.