DEUFRA

Arbeitsfugenband

Auf die Planung und Ausführung von Arbeitsfugen für die Weiße Wanne (WU Beton) legen die Experten der vistona gmbh besonderen Wert. Die Arbeitsfugen in den wasserundurchlässigen Betonteilen gehören erfahrungsgemäß zu den gefährdetsten Stellen bei Stahlbetonkonstruktionen und brauchen besonderes Können um die Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. Das Abdichten von Arbeitsfugen zwischen zwei Betonier-Etappen ist auf mehrere Arten möglich. Neben den von der vistona gmbh verwendeten hochwertigen Fugenbändern gibt es noch Quellprofile, Injektionsprofile und Metallbleche welche innenliegend verbaut werden. Die Vorteile überwiegen bei den Fugenbändern sodass wir überwiegend diese verwenden. Bei wenigen Ausnahmen spielen die Vorteile der anderen Abdichtungen ihre Stärken aus.

Daneben gibt es weitere Abdichtungsprodukte zum nachträglichen Einsatz auf der Außenseite der Betonkonstruktion. Abdichtungen auf der innenliegenden Seite sind nur im Einzelfall sinnvoll, da diese Anwendung nur in Spezialfällen ihren Zweck erfüllt.

Die Fachleute der vistona gmbh verwenden seit fast 20 Jahren für die Abdichtung der Arbeitsfugen Fugenbänder aus thermoplastischem Kunststoff (PVC-P). Mit diesen Fugenbändern ist eine dauerhaft wasserundurchlässige Abdichtung von Arbeitsfugen im Stahlbetonbau gewährleistet. Die Bänder bieten eine sehr gute Einbettung im Beton für eine sichere Abdichtung gegen drückendes Wasser,  erfüllen die DIN Normen und gewährleisten ein sicheres und hochwertiges Bauwerksabdichtungssystem.

Beschreibung

Die optimierte Rohstoffmischung der vistona-Fugenbänder ergibt eine hervorragende, erleichterte Verschweißbarkeit bei Fügungen. Die eingearbeiteten Stahleinlagen sind bei diesen querstabilisierten Fugenbändern extra stark dimensioniert, so dass die Fugenbänder in ihrer Robustheit und Verzahnung mit dem Beton beim Einbau besonders überzeugen. Mit der Verwendung von Fugenbändern sind keine nachträglichen Injektionen notwendig. Die vistona Fugenbänder weisen eine deutlich höhere Dehnfähigkeit als Fugenbleche oder Verpressschläuche auf, wodurch sie in Sollriss- oder Arbeitsfugen auch nach der Rissentstehung die Dichtigkeit zuverlässig gewährleisten können. Die Fugenbänder sind wetterunabhängig, flexibel und nach der Betonage bereits fertig eingebaut und gleich voll funktionstüchtig. Auf Grund der Abdichtung direkt im Betonbauteil sind die vistona Fugenbänder außerdem vor späterer Beschädigung beim Auffüllen oder Befahren ideal geschützt.

Vorteile

  • Rohstoffbasis PVC-P
  • Qualität nach DIN 18541, bitumenverträglich (BV) und nicht bitumenverträglich (NB)
  • Qualität nach Werksnorm, NB bzw. BV, sowie physiologisch unbedenklich
  • Schwerentflammbar nach DIN 4102
  • Temperaturbeständig von –20 bis +60 °C

Produkt-Eigenschaften

vistona Fugenbänder werden durch thermische Verschweißung mit einem Schweißkolben oder Heissluftschweißgeräten dicht verbunden. Bei Gewerken, die als Weiße Wanne ausgeführt werden, schweißen und verlegen die speziell geschulten Mitarbeiter der vistona gmbh die Fugenbänder direkt auf der Baustelle.

Der Einbau der Fugenbänder erfolgt vor dem Betonieren des WU-Betons. Bei horizontal liegenden Bändern ist auf ein sorgfältiges Entlüften unter dem Fugenband zu achten. Nach der Betonage werden die Fugenbänder gereinigt und so für die weitere Etappe vorbereitet.

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Abschalung auf der Baustelle

Für die Verlegung der Fugenbänder durch die Fachbauleiter der vistona gmbh ist für die Boden-Wand-Fuge keine weitere Abschalung mehr notwendig. Die vistona Fugenbänder werden vor der Betonage in die Anschlussbewehrung eingezogen und an dieser 30cm über Oberkante Bodenplatte hochgehängt. So ist dieses beim Betoniervorgang nicht im Weg und der Frischbeton kann ohne Problem eingebracht und verdichtet werden. Während der Betonage wird dann das Band in den noch frischen Beton eingedrückt und eingerüttelt.

War in der ursprünglichen Planung ein Blechsystem oder Injektionssystem vorgesehen und wird auf Grund höherer Anforderungen des Bauherrn nun ein Fugenband ausgeführt, so ist die Bewehrungsführung zu meist nicht auf das Fugenband im Bereich Boden-Wand abgestimmt. Auch wenn die Eisen nur eine Betondeckung von mindestens 3cm auweisen, können die Fachbauleiter der vistona gmbh auf ein Fugenband mit nur 3cm Einbindetiefe zurückgreifen. Auch in diesem Fall ist dies bis zu einem Bemessungswasserdruck von 20m zugelassen.

Der Bauunternehmer ist zuständig für die Abschalung der Fugenbänder in den Boden- und Wandfugen. Meist ist eine konventionelle Holzschalung die häufigste Vorgehensweise. Weitere Lösungen wie Stremaform, Elemente aus Kunststoff und Plastik sind dabei nur einige Beispiele. Der Aufwand und die Kosten differieren dabei und die Auswahl hängt vom Bauunternehmer oder Polier ab. Im Grund sind alle Systeme verwendbar und wir als vistona gmbh sind mit allen vertraut. Grundlegend sind mehrteilige Elemente von Vorteil, da die Fugenbänder passend aufgelegt werden können und nicht durch scharfkantige Elemente eingezogen werden müssen.

Während des Betonierens der liegenden Fugen bei der Bodenplatte müssen die Fugenbänder vollständig von Beton umschlossen werden. Gerade bei der Arbeit mit der Betonpumpe ist darauf zu achten, dass der Beton ca. 0,5m entfernt vom Fugenband eingebracht wird, um das Umklappen oder Beschädigung des vistona Fugenbandes zu verhindern. Nach dem Betonieren der Bodenplatte sind die Fugenbänder von den Betonresten zu säubern, um nachfolgend einen optimalen Verbund bei der anschließenden Etappe zu gewährleisten

Die Wandfugen können bereits am Tag nach der Betonage der Bodenplatte eingezeichnet werden. Die vistona Fugenbänder werden dabei von den Fachbauleitern der vistona gmbh an die Boden-Wandfuge angeschweißt und zusammengerollt gelagert. Bei diesen Fugen ist die Art der Abschalung ebenfalls völlig in der Verantwortung des Bauunternehmers. Sollen jedoch zwei Etappen auf einmal betoniert werden, ist das Fugenband zwingend mit Sollrisselementen (z.B. Stremaform) abzustellen um einen sicheren Einbau zu gewährleisten.

 

In Abhängigkeit ob die Wand-Decken-Fuge Teil der Weißen Wanne ist oder nicht, wird auch hier ein Fugenband eingeschweißt. Die Wahl der Bänder hängt dabei von dem anstehenden Wasserdruck ab. Da die Fugenbänder 5cm, bzw. 12cm in die einzelnen Etappen einbinden ist die Bewehrungsführung vom Tragwerksplaner entsprechend vorzugeben. Ohne Planung ist eine Ausführung vor Ort mit unter sehr aufwändig und immer mit Unklarheiten verbunden. Hier liegt die Verantwortung beim Planer um die richtigen Vorgaben im Plan darzustellen.

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