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Weiße Wanne

Bei uns in Mitteleuropa müssen die erdberührenden Bauteile gegen das Eindringen von Bodenfeuchte bzw. drückendem Wasser zwingend abgedichtet werden. In der Vergangenheit wurde dies mit einer außen liegenden Dichtungshaut aus Bitumen oder Kunststoff ausgeführt. Heute ist die anerkannte Regel der Technik in Deutschland die Ausführung eines WU-Keller nach dem System Weiße Wanne.
Die vistona gmbh ist der Spezialist für die Planung und Ausführung dieses Systems. Der Stahlbetonkeller aus wasserundurchlässigem Beton mit hohem Wassereindringungswiderstand wird nach DIN EN 206-1 und DIN 1045-2 ausgeführt. Die Stahlbetonkonstruktion übernimmt zusätzlich zur Tragfunktion auch die Abdichtungsfunktion, und so können zusätzliche Abdichtungsarbeiten (z.B. Bitumen) entfallen. Aufgrund der hellen Farbe des Betons wird diese Konstruktion als "Weiße Wanne" bezeichnet.

Die vistona gmbh ist der Marktführer in Süddeutschland für die Planung und Ausführung der Abdichtungen für die Weiße Wanne. Diese kann direkt auf der Baustellen betoniert oder dort wo es nötig ist, mit Halbfertigteilelementen realisiert werden. Die meisten Gutachter, Architekten, Ingenieure und Bauunternehmen empfehlen die Planung und Ausführung einer Weißen Wanne für die erdberührenden Bauteile. Zu beachten sind das stehende Wasser (von unten drückendes Grundwasser) bzw. das zeitweise anstehende Wasser (Unwetter, Schlagregen, Überschwemmungen) das einen konventionellen Mauerwerkskeller unter Wasser setzen und großen Sachschaden anrichten würde.

Der Verband Privater Bauherren rät jedem Bauherrn, auch jenen die heute noch kein Grundwasserproblem haben, bei der Planung ihres Kellers an die Zukunft zu denken. Die Prognosen zeigen, dass in vielen Regionen Deutschlands (speziell in Süddeutschland) in den kommenden Jahren und Jahrzehnten der Grundwasserspiegel ansteigen wird. In See und Alpenregion ändert sich der Wasserspiegel während den Jahreszeiten teils erheblich.

In Bergbauregionen und Tagebergbaugebieten ist der Wasserspiegel noch durch Abpumpen künstlich niedrig gehalten, aber wird nach dem Kohleabbau wieder geflutet. Wohngebiete mit aktuell trockenem Untergeschoss stehen danach womöglich im hohen Grundwasser. Der moderate Mehrpreis für die Weiße Wanne lohnt sich also heute schon beim Bau eines WU-Untergeschosses.

In den meisten Neubaugebieten dürfen ohnehin keine Drainagen mehr gebaut werden welche ans Kanalnetz angeschlossen sind. Die Bodenqualität variiert regional stark und bei verdichteter Bauweise kann Regenwasser bei Starkregen nicht schnell genug versickern. Das Stauwasser wird dann schnell in diesem Lastfall zum aufstauenden Sickerwasser und ohne passende Abdichtung ist der Schadensfall vorprogrammiert.

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